Schön gemachte und interessante Kurzdoku mit dem Namen “Right Here All Over” über die Proteste gegen das Finanz- und politische System, die ihren Anfang in der New Yorker Wall Street nahmen und mittlerweile in unzählige weitere Städte getragen wurde.
An Zeitungskiosken im Arbeiter- und Bauernstaat DDR gab es wenig zu entdecken für Voyeure. Keine bunten Busenwunder. Im Inneren einschlägiger Druckerzeugnisse ging es zwar etwas offener “zur Sache”, dennoch gab es nicht allzu viele nackte Tatsachen zu entdecken. Und selbst die wenigen, eher verschämten Aktfotografien, die beispielsweise im “Magazin” zu bestaunen waren, reichten jenen, die nach mehr verlangten, nicht aus. Auch die weit verbreitete FKK-Bewegung hatte mit “entfesseltem Sex” wenig zu tun. Der Bedarf an Pornografie hörte auch im real existierenden Sozialismus nicht auf, die Fantasie der Leute zu beflügeln; und wie bei allen anderen Mangel-Erscheinungen erwiesen sich die DDR-Bürger auch bei der “sexuellen Reizbeschaffung bzw. -bewältigung” als sehr erfinderisch. Da es faktisch keine entsprechenden Erzeugnisse zu kaufen gab, machten sich einige geschäftstüchtige Fotografen und Amateurfilmer daran, “Schlüpfriges” selbst zu kreieren bzw. zu importieren.
John Lennon war so etwas wie der Held meiner Jugend*. Ich habe alles gehört und gelesen was ich zwischen die Finger bekam. Weshalb ich die Doku über das berühmte Bed-In natürlich hier bringen muss. Yoko hat sie auf Youtube hochgeladen und löscht sie seltsamerweise am 21. August wieder. Also schnell noch gucken.
Dear Friends,
In 1969, John and I were so naïve to think that doing the Bed-In would help change the world.
Well, it might have. But at the time, we didn’t know.
It was good that we filmed it, though.
The film is powerful now.
What we said then could have been said now.
In fact, there are things that we said then in the film, which may give some encouragement and inspiration to the activists of today. Good luck to us all.
Let’s remember WAR IS OVER if we want it.
It’s up to us, and nobody else.
John would have wanted to say that.
Love, yoko
Yoko Ono Lennon
London, UK
August 2011
* und ich komme mir sehr alt vor wenn ich dieses Wort benutze, weshalb ich mich jetzt jünger mache indem ich die alten Platten höre
Trailer zur Doku über die schwarze Bürgerrechtsbewegung der 60er und 70er. Sieht gut aus. Würde ich angucken wollen.
THE BLACK POWER MIXTAPE 1967-1975 mobilizes a treasure trove of 16mm material shot by Swedish filmmakers, after languishing in a basement of a TV station for 30 years, into an irresistible mosaic of images, music, and narration chronicling the evolution one of our nation’s most indelible turning points, the Black Power movement. Featuring candid interviews with the movement’s most explosive revolutionary minds, including Angela Davis, Bobby Seale, Stokely Carmichael, and Kathleen Cleaver, the film explores the community, people and radical ideas of the movement. Music by Questlove and Om’Mas Keith, and commentary from and modern voices including Erykah Badu, Harry Belafonte, Talib Kweli, and Melvin Van Peebles give the historical footage a fresh sound and make THE BLACK POWER MIXTAPE 1967-75 an exhilarating, unprecedented account of an American revolution.
Earth Hour 2011 – The Big Picture – Boston.com – Vergangenen Sonntag wurde in 134 Ländern das Licht für eine Stunde ausgemacht. The Big Picture hat die Bilder dazu. Unbedingt auf die Bilder klicken!
Kosovo – Falsche Heimat | KWERFELDEIN | Fotografie Magazin – “Die Familie Berisha flüchtete 1992 aus den Kriegswirren des ehemaligen Jugoslawiens. Nach 17 Jahren Duldung wurde sie in den Kosovo abgeschoben. Vier der Fünf Kinder wurden in Deutschland geboren, niemand bis auf die Mutter spricht richtig Albanisch.”
BBC-Doku: “Wonders of the Universe” – Episode 1 : misterhonk.de – “Gestern feierte die erste Episode “Destiny” der BBC-Doku Wonders of the Universe über die Zeit mit Ausnahmephysiker Brian Cox noch Premiere und heute hat sie schon jemand bei Youtube hochgeladen.”
John C.H. Grabill’s Photos of Western Frontier Life | Plog — World news photography, Photos — The Denver Post – Between 1887 and 1892, John C.H. Grabill sent 188 photographs to the Library of Congress for copyright protection. Grabill is known as a western photographer, documenting many aspects of frontier life – hunting, mining, western town landscapes and white settlers’ relationships with Native Americans. Most of his work is centered on Deadwood in the late 1880s and 1890s. He is most often sited for his photographs in the aftermath of the Wounded Knee Massacre on the Pine Ridge Indian Reservation.
Fear and Loathing on the Road to Hollywood, also known as Fear and Loathing in Gonzovision, is a short film produced by BBC Omnibus in 1978 on the subject of Hunter S. Thompson, directed by Nigel Finch.
The road trip / film pairs Thompson with Finch’s fellow Briton the illustrator Ralph Steadman. The party travel to Hollywood via Death Valley and Barstow from Las Vegas, scene of the pair’s1971 collaboration. It contains interviews with Thompson and Steadman, as well as some short excerpts from some of his work.
Edit: Örks, einbetten ist auf Anfrage deaktiviert. Das habe ich beim Zusammenstellen der Playlist nicht beachtet. Benutzt also bitte den Direktlink unter dem Video um es euch anzuschauen.
Eine vom MDR ausgestrahlte Doku über politisch Verfolgte, die als arbeitsscheue Asoziale bezeichnet wurden.
Im Strafrecht der DDR gab es eine Bestimmung, die es dem Staat ermöglichte, “gesellschaftsschädliche Arbeitsverweigerung” zu verfolgen. Davon Betroffene berichten aber, daß damit auch teilweise gegen Menschen vorgegangen wurde, die kritisch zu den Verhältnissen in der DDR eingestellt waren, um sie durch eine scheinbar unpolitische Verurteilung zu stigmatisieren und damit an den Rand der Gesellschaft zu drängen.
5. Abschnitt (des Strafgesetzbuchs der DDR)
Sonstige Straftaten gegen die allgemeine, staatliche und öffentliche Ordnung
§ 249. Gefährdung der öffentlichen Ordnung durch asoziales Verhalten.
(1) Wer das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung dadurch gefährdet, daß er sich aus Arbeitsscheu einer geregelten Arbeit hartnäckig entzieht, obwohl er arbeitsfähig ist, oder wer der Prostitution nachgeht oder wer sich auf ändere unlautere Weise Mittel zum Unterhalt verschafft, wird mit Verurteilung auf Bewährung oder mit Haftstrafe, Arbeitserziehung oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft. Zusätzlich kann auf Aufenthaltsbeschränkung und auf staatliche Kontroll- und Erziehungsaufsicht erkannt werden.
(2) In leichten Fällen kann von Maßnahmen der strafrechtlichen Verantwortlichkeit abgesehen und auf staatliche Kontroll- und Erziehungsaufsicht erkannt werden.
(3) Ist der Täter nach Absatz 1 oder wegen eines Verbrechens gegen die Persönlichkeit, Jugend und Familie, das sozialistische, persönliche, oder private Eigentum, die allgemeine Sicherheit oder die staatliche Ordnung bereits bestraft, kann auf Arbeitserziehung oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren erkannt werden.